Aktuelles rund um den Verein
Wissen, das Leben schützt
Anfang November war ein siebenköpfiges Team aus Ärzten, Hebammen und Pflegefachkräften in Mendefera, Eritrea, im Einsatz. Ziel war es, die medizinische Versorgung von Müttern sowie Früh- und Neugeborenen weiter zu verbessern und die Geburtshilfe und Neugeborenenversorgung langfristig zu stärken.
Weihnachten voraus – „Auf Kurs“ ist da
Der Dezember lädt uns ein, innezuhalten – und dankbar zurückzublicken auf das, was wir gemeinsam bewegen konnten. Passend dazu ist die neue Ausgabe unseres Newsletters „Auf Kurs“ erschienen!
Zwei Herzen, eine Chance
Sie sind erst neun Monate alt, eineiige Zwillinge – zwei Mädchen, zwei identische Diagnosen, aber ohne Behandlung kaum eine Zukunft. Mit dieser dramatischen Ausgangssituation wurden die Kinder im Oktober 2025 dem internationalen Herzchirurgie-Team im Orotta Hospital Asmara vorgestellt. Die Zwillinge litten an einem schweren angeborenen Herzfehler. Dieser führte bereits zu einer Überlastung der Lunge sowie deutlicher Wachstumsstörung.
Naomi kämpft gegen den Krebs
Anfang August erreichte Archemed ein dringender Hilferuf aus Eritrea: Die zweijährige Naomi war an einem Retinoblastom erkrankt – einem bösartigen Tumor der Netzhaut, der unbehandelt zur Erblindung oder sogar zum Tod führen kann. Seitdem begleitet Archemed das kleine Mädchen und ihre Mutter auf ihrem schweren, aber hoffnungsvollen Weg.
12 Tage, 7 Ehrenamtliche, 71 Kinder – erster Herbsteinsatz
Ein siebenköpfiges Team von Kinderchirurgen, Anästhesisten und Pflegekräften aus Bremen reiste Anfang September mit Projektleiter Prof. Dr. Christian Lorenz, ehemals Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikverbunds Bremen (Gesundheit Nord gGmbH), erneut nach Eritrea. Während des zwölftägigen Einsatzes konnten die Fachkräfte insgesamt 95 Kinder untersuchen und 71 von ihnen operativ versorgen.
ARCHEMED ist „Auf Kurs“
ARCHEMED nimmt neue Fahrt auf mit neuem Namen, neuem Logo und neuen Räumlichkeiten.
Frühgeborenenstation in Asmara: Technik, Training und Teamgeist
Modernisierung fordert Schulung und Einweisung: Nach umfangreicher Renovierung konnte die neonatologische Station im Orotta-Hospital in Asmara im Frühjahr 2025 neu bezogen werden. Nach dem Umzug folgte nun ein medizinischer Einsatz, bei dem insbesondere der Umgang mit der neuen Medizintechnik geschult wurde.
„Was hier entstanden ist, ist ein echtes Schmuckstück“
Ein Gespräch mit Dr. Renate Turan und Norbert Kessler zur Wiedereröffnung der Neonatologie in Asmara
48 Kinder freuen sich über medizinische Hilfe
Ein zehnköpfiges Team aus Chirurgen, Orthopäden Anästhesisten und Pflegekräften reiste Mitte Februar erneut ins Tosamaganga Hospital in Tansania. Unter der Leitung von Dr. Naim Farhat, Chefarzt der Kinderchirurgie der Johanniter-Kliniken Hamm arbeiteten die Fachkräfte in zwei Teams und konnten während des 16-tägigen Einsatzes insgesamt 48 Kinder operativ versorgen.
Krebskranke Kinder bekommen eine Chance auf Leben
In Eritrea gab es bisher keine Möglichkeit, krebskranke Kinder zu behandeln. Jedes Jahr erkranken dort schätzungsweise 500 Kinder an Krebs – bisher ohne jede medizinische Versorgung. Dank des Engagements von Archemed und der Unterstützung durch die Stiftung RTL wurde nun die erste Kinderonkologie des Landes unter der Projektleitung von Prof. Dr. Uta Dirksen vom Universitätsklinikum Essen am 13. Februar 2025 eröffnet.
Mutter-Kind-Klinik schenkt neue Hoffnung
Die medizinische Versorgung, insbesondere im ländlichen Raum Afghanistans, ist kritisch. Laut UN Humanitarian Assistance Report 2024 haben mehr als 18,1 Millionen Menschen in den Provinzen keinen Zugang zu einer medizinischen Grundversorgung. Vor diesem Hintergrund wird Archemed sich weiterhin in Afghanistan engagieren. Gemeinsam mit dem Afghanischen Frauenverein e. V. eröffnet Archemed im April eine Mutter-Kind-Tagesklinik in Kariz Mir in der Provinz Kabul.
Hilfslieferungen bis an die Front
Gemeinsam mit der „Ukraine-Hilfe Delbrück“ brachte der Verein ARCHEMED – Ärzte für Kinder in Not e. V. den ersten Hilfskonvoi des Jahres 2025 auf den Weg in die Ukraine. Die Hilfslieferungen erreichten die Städte Lwiw, Kiew und Charkiv. Neun Fahrer bestritten in sieben Tagen insgesamt 4.700 Kilometer.








